Geburtsprobleme :

Wehenschwäche : wenn die Hündin zu pressen aufhört, gibt es drei möglich Ursachen

* Die Geburt ist zu Ende .....* Sie macht eine Pause .....* Die Hündin leidet unter Wehenschwäche

Primäre Wehenschwäche bedeutet, die Hündin steht kurz vor der Geburt aber die Austreibung kommt nicht in Gang. Als Ursachen dafür kann Angst, fremde Umgebung, Übergewichtigkeit oder eine überdehnter Uterus ( bei vorherigen zu großen Würfen )

Sekundäre Wehenschwäche bedeutet, das die Hündin nach dem oder den ersten Welpen die Kontraktionen aufhören. Zwei Möglichkeiten, entweder eine Blockade durch zu große , deformierte oder tote Welpen oder Erschöpfung. Wobei eine Geburtsverzögerung von mehren Stunden abgewartet werden kann. Ist der Cervix voll erweitert kann auch eine durch den Tierarzt verabreichte Wehen fördernde Spritze helfen. Ist dies nach ca.10 Minuten nicht erfolgreich, muss mit einem Kaiserschnitt gerechnet werden !?

Geburt: die normale Geburtslage ist mit dem Kopf voraus, mit den Vorderläufen unter dem Kinn und nach hinten ausgestreckten Hinterläufen. Steißgeburt dabei erscheint zuerst das Hinterteil mit unter den Körper geschlagenen Hinterläufen. Oftmals fühlt man die Rute. Meist kann die Hündin auch dies meistern. Sollte sie die Hündin aber mehr als eine Stunde vergeblich bemühen, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. ( eine Dystokie )

Scheintote Welpen: sollte ein neugeborener Welpe kein Lebenszeichen von sich geben, sollte man die Hoffnung nicht gleich aufgeben. Versuche die Luftwege durch Beatmung, kalte Wasserdusche und  kräftiges abrubbeln ( mindestens eine halbe Stunde ) frei zu bekommen. Kopf nach unten halten leicht ausschwingen, damit überschüssige Flüssigkeit in den Atemwegen abfließen kann. Den Rachen des Welpen auszuwischen.

Das Ausschwingen, Körper mit beiden Händen umgreifen, die Vorderläufe festhalten, den Nacken mit den Daumen leicht unterstützen, Zeigefinger unter dem Kinn abstützen, breitbeinig hinstellen, mit dem Kopf nach unten durch die eigenen Beine mit leichtem Druck. schwingen. Nicht zu kräftig damit das Gehirn nicht geschädigt wird.

Nachgeburtverhalten : Entspannt sich der Uterus am Ende einer Geburt nicht, bleibt die Hündin unruhig. Wenn eine Plazenta oder ganze Nachgeburt drin bleibt, zeigt die Hündin folgende Symptome. Temperaturanstieg ( 39.5 ) ,schnelles Hecheln, Zittern, Appetitlosigkeit, schmieriger Ausfluss aus der Scheide. Tierarzt aufsuchen !

Eklampsie: die Symptome dieser schwerwiegenden Erkrankung sind Kalziummangel und oft sehr dramatisch. Muskelkontraktionen lassen das Fieber bis hin zu 42 Grad ansteigen. Oft tritt sie in der zweiten bis dritten Woche auf. Sofortige Hilfe durch den Tierarzt ist erforderlich. Eine erkrankte Hündin kann unbehandelt sterben.

Gebärmutterentzündung: genannte Metritis, kann auch nach der Geburt auftreten. Erkrankung kann durch einen toten Welpen - der in der Gebärmutter verblieben ist, Verletzung, Infektion durch Mangelnde Hygiene entstehen.